WAS IST WENN?

Wir möchten unser Kind taufen lassen

Vor der Taufe findet mit den Eltern (und falls möglich den Paten) ein Taufgespräch statt, bei dem die Anmeldung für die Feier ausgefüllt wird und die Gestaltung der Tauffeier besprochen wird. Es ist schön, wenn die Eltern oder Angehörige sich nach ihren Möglichkeiten bei der Vorbereitung, bzw. Gestaltung einbringen wollen. Ansonsten genügt es, wenn Eltern etwa vier Wochen vor dem Tauftag im Pfarrbüro anrufen und einen Termin für die Taufe und das Taufgespräch ausmachen.

Selbstverständlich sind auch Erwachsenentaufen möglich.

Die aktuellen Tauftermine erfahren Sie im zuständigen Pfarrbüro.

Ich möchte beichten oder suche ein Gespräch mit dem Seelsorger

Ein offenes Ohr finden, sich Zeit zur Aussprache nehmen können, ein Wort des Zuspruchs und der Vergebung empfangen, ganz egal, ob regelmäßig  oder auch in größeren Abständen, auch nach vielen Jahren, jeder und jede ist willkommen und eingeladen! Der Beichtstuhl in den Kirchen bietet sowohl die Möglichkeit zur anonymen Beichte, als auch zum persönlichen (Beicht-)Gespräch. Darüber hinaus sind unsere Seelsorger gerne auch zu Gesprächen an anderen Orten und zu anderen Zeiten bereit. Vor allem für die regelmäßige geistliche Begleitung oder ein Seelsorgegespräch ist ein individueller Termin sinnvoll. 

Erstkommunionvorbereitung in der Pfarrei

Der Tag der Erstkommunion in der Pfarrei ist nicht an einen festen Termin gebunden.  Eingeladen dazu sind alle Kinder der 3. Klasse.

Sie werden im Gottesdienst und in Gruppenstunden auf ihre 1. Heilige Kommunion vorbereitet.

Erstkommunionvorbereitung

Durch wöchentliche Treffen und den anschließenden Gottesdiensten bereiten sich unsere Kommunionkinder auf den Empfang der heiligen Kommunion vor. Wir hoffen und wünschen ihnen, dass sie diese Gemeinschaft mit Jesus (communio) oft und lang in ihrem Leben pflegen, wie sie von Jesus selbst gewünscht und geschenkt wird.

Firmung

Was heißt Firmung?

Das Wort Firmung kommt vom lateinischen Wort >firmare<, welches wir am Besten mit >stärken, festigen< übersetzen. Das Sakrament der Firmung will also ein Sakrament der Stärkung sein.

Wozu will die Firmung uns stärken?

In der Taufe haben unsere Eltern und Taufpaten stellvertretend für uns unseren Glauben bekannt. Zum Zeitpunkt unserer Firmung werden wir von der Kirche als mündige Menschen angesehen, die ihr Glaubensbekenntnis selbst leisten können. Im Sakrament der Firmung will uns der Heilige Geist in diesem Glauben stärken und festigen.

Wenn wir das Sakrament der Firmung feiern:

  • erinnern wir uns daran, dass Jesus Christus uns so sehr geliebt hat, dass er sogar sein Leben für uns hingegeben hat. (Vergangenheit)

  • erfahren wir, dass Gott mit seiner Liebe in unserem Leben gegenwärtig sein will. (Gegenwart)

  • freuen wir uns darüber, dass wir diesem Gott der Liebe in der Auferstehung ganz und gar begegnen dürfen. (Zukunft)

Firmtermin

Die Firmtermine werden im Zwei-Jahres-Turnus festgelegt. Hier können Sie sich zur Firmvorbereitung anmelden und so auch zeigen, dass Sie bereit sind, über Ihren Glauben nachzudenken und sich in der Gruppe auf die Firmung vorzubereiten. 

Wir wollen heiraten:

Je eher Sie wegen eines gewünschten Trauungstermins Kontakt mit dem Pfarrbüro aufnehmen, umso besser. Wir sind bemüht, den jeweiligen Vorstellungen so gut es geht, entgegenzukommen. Unklare Fragen bezüglich konfessionsverschiedener Trauungen, Hochzeiten außerhalb der Pfarrei, der notwendigen Unterlagen, bzw. der Gestaltungsvorstellungen der liturgischen Feier, besprechen Sie bitte frühzeitig mit dem zuständigen Seelsorger.

In der Regel ist neben dem Gespräch über die Personalien und Klärung der Ehebereitschaft ein weiteres Treffen vorgesehen, bei dem die Gestaltung der kirchlichen Feier besprochen wird. Ein "Vororttermin" in den Tagen vor der Trauung hat sich für viele Paare als hilfreich erwiesen.

Die Tür steht offen - Kircheneintritt

      Situation:  Wiedereintritt   -    Situation:  Ausgetreten?


In der Erzdiözese Bamberg treten jedes Jahr rund 3.500 Katholiken aus der Kirche aus. Die meisten sagen als Begründung: Die Kirchensteuer kostet mich zu viel Geld. Andere haben sich über den Pfarrer geärgert. Etliche haben ihre Zweifel: Gott? Kirche? Sakramente? Was hat das mit mir zu tun? Dann gehen sie zum Standesamt und erklären, dass sie nicht mehr zur katholischen Kirche gehören wollen. Gebühr bezahlt – Formular ausgefüllt - Verwaltungsakt abgeschlossen  –  alles abgeschlossen?

Abgeschlossen für immer? Hat der Austritt Konsequenzen? Kann man ihn rückgängig machen? Ja, man kann!

Konsequenzen des Kirchenaustritts

Wer austritt, stellt sich außerhalb der sichtbaren kirchlichen Gemeinschaft. Ohne Kirchenzugehörigkeit nimmt gewöhnlich die religiöse Bindung ab und der Glaube geht verloren. Konkret: Er darf nicht mehr die Sakramente empfangen. Er darf nicht mehr Pate bei der Taufe oder Firmung sein. Er wird nicht kirchlich beerdigt. Warum? Mitglied der Kirche wird man durch die Taufe. Wer getauft ist, tritt in Gemeinschaft mit Jesus Christus und gehört unwiderruflich zur Gemeinschaft der Menschen, die an Jesus Christus glauben. So verstanden kann die Mitgliedschaft in der Kirche – anders als bei einem Verein – nicht gekündigt werden. Deshalb gibt es auch keine zweite Taufe.

Wenn Sie in die kirchliche Gemeinschaft (wieder) eintreten möchten, so sollten Ihnen die Gründe Ihres Kircheneintritts/-wiedereintritts bewusst sein. Nehmen Sie bitte danach Kontakt mit einem Seelsorger auf. Er wird die weiteren Schritte mit Ihnen besprechen.

Sie haben einen Angehörigen verloren?

Generell ist wichtig, dass die Pfarrei den Beerdigungstermin, der vom Friedhofsamt der Stadt/Gemeinde festgelegt wird, rechtzeitig erfährt. Dies geschieht nur manchmal durch ein Beerdigungsinstitut, das von den Angehörigen beauftragt wurde.

Wir werden dann mit Ihnen den Termin für ein Trauergespräch vereinbaren. Dieses findet – je nach Wunsch - bei Ihnen zu Hause oder in den Räumen der Kirchengemeinde statt.

Sie sollten sich aber auf jeden Fall von sich aus so bald wie möglich mit uns in Verbindung setzen, da es sein kann, dass wir sonst nichts von der Beerdigung erfahren.

Das Requiem in den Pfarrkirchen ist in der Regel eine Stunde vor der Beerdigung auf dem Friedhof.

In den Sonntagsgottesdiensten wird für die Verstorbenen der Woche gebetet.